13 Februar 2014 - 20:30
Gebetsansprachen in Teheran: Fortschritt mit Unabhängigkeit sind kein Widerspruch

- Bei den Gebetsansprachen heute in Teheran hat Hudschatulislam Sedighi die zahlreiche und heldhafte Teilnahme der Bürger an den Märschen zum 35.

Jahrestag des Revolutionssieges am 11. Februar als Loyalität gegenüber den Grundsätzen der Revolution gewürdigt. Sedighi sagte: "Die iranische Nation hat damit der Welt bekannt gegeben, dass es den Bestand der islamischen Revolution feiert. Der Gründervater der Revolution, Imam Khomeini, hat ein System basierend auf den Islam aufgebaut, und dann die Verantwortung auf die Bürger selbst übertragen."
Sedighi sagte mit Blick auf Revolutionen in anderen Ländern wie in Frankreich und Russland: "Die Revolutionen im Westen sind mit der Zeit untergegangen und ihre Ziele und Motive haben sich geändert, doch in Iran haben die Bürger nach 35 Jahren ihre Macht und Geschlossenheit demonstriert."
Sedighi sagte: "Manche glaubten, dass Fortschritt und Unabhängigkeit miteinander nicht vereinbar sind, aber die enormen Fortschritte Irans in der Atomtechnologie, Wissenschaft, Technik und Nano zeigten, dass der Siegesschlüssel im Widerstand liegt und nicht in Beziehungen zu Fremden."
Sedighi wies die Vorstellung zurück, dass Iran wegen Sanktionen an den Verhandlungstisch getreten ist. Die iranische Nation werde wegen wirtschaftlicher Probleme nicht von seinen Grundsätzen und Überzeugungen ablassen.
Er betonte ferner, dass die islamische Republik grundsätzlich mit Verhandlungen einverstanden ist, aber die Gutmütigkeit mancher und die Agitationen von Handlangern des Westens hätten den Feind in die Irre geführt; die Antwort gab es aber von der Nation an den Siegesmärschen zum 11. Februar.